Herzlich willkommen auf der Homepage des NachhaltigkeitsNetzwerkes HARBURG21!

Harburger Rathausplatz: Klimaresiliente Gestaltung einer grün-blauen Infrastruktur aus Pflanzen und Gewässern  (Bild: Jürgen Marek).

Die lokale Initiative HARBURG21 steht für ein lebenswertes Harburg heute und morgen und will dazu beitragen, dass sich Harburg nachhaltig entwickelt gemäß dem Motto des Zukunftsrates Hamburg: „Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können. Überall auf der Welt.“ (www.zukunftsrat.de)

Global denken - lokal handeln: Der Nachhaltigkeits-Begriff auf der Konferenz der Vereinten Nationen für Umwelt und Entwicklung 1992 in Rio de Janeiro hebt hervor, dass viele der globalen Probleme am besten auf der örtlichen Ebene zu lösen sind. Unter dem Motto „Global denken – lokal handeln!“ ist deshalb jede Kommune aufgerufen, eine eigene lokale Agenda 21 zu erarbeiten. Der Bezirk Harburg hat bereits 1997 eine lokale Agenda 21 unter dem Namen „HARBURG21“ ins Leben gerufen. Das NachhaltigkeitsNetzwerk HARBURG21 initiiert und fördert seitdem Agenda21-Prozesse und  Bildung für nachhaltige Entwicklung im Bezirk.

Resilienz stärken: Unser heutiges  Leben erfordert vor dem Hintergrund zahlreicher Krisen  wie  dem  Klimawandel, Klimafolgen mit extremen Hitzewellen und Dürreperioden, Artensterben und einem Angriffskrieg in der Ukraine  insbesondere auf lange Sicht stärkere Investitionen in Nachhaltigkeit auf allen Ebenen. Es geht um die Stärkung von Resilienz in unserer Gesellschaft, um  Widerstandskraft und die Fähigkeit, schwierige Lebenssituationen ohne anhaltende Beeinträchtigung für die Gesellschaft und die einzelnen Menschen zu bewältigen.

Wir haben keine Wahl, wenn wir gute Lebensgrundlagen für heute und zukünftige Generationen erhalten wollen. Zukunft ist keine ferne Utopie, sondern hat an vielen Orten bereits begonnen. Es geht um intelligente, pragmatisch orientierte Arbeit, die auf konkrete Lösungen abzielt. Um neue Ideen zu verwirklichen braucht es öffentliche Anerkennung und Akzeptanz und es braucht gute Rahmenbedingungen und die Bereitstellung von Ressourcen. Nur so kommen wir vom Reden zu Handeln.

Vom Wissen zum Handeln:  HARBURG21 folgt mit seiner Arbeit dem Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE), wonach Klimawandel und weltweiter Gesellschaftswandel untrennbar zusammengehören und ohne Bewusstseins-Bildung nicht zu steuern sind. Hierzu brauchen wir Zukunftsbilder, die die Lebensqualität in einer nachhaltigen Moderne vorstellbar  machen Aus der Sozialpsychologie weiß man, dass Wissen  allein nicht reicht, um unsere Lebenspraktiken und die Infrastrukturen des Alltags zu verändern. Das stärkste Moment der Veränderung einer Praxis ist die gelebte Praxis selbst. Alle Harburger Nachhaltigkeitsaktivitäten sollen in diesem Sinne als Impuls und Vorbild zum Handeln anregen. Eigene Erfahrungen sind immer besser als abstraktes Wissen. Es darf beim Werben für Nachhaltigkeit und Klimaschutz nicht nur um Belastung gehen - sondern auch um die Freude, die Welt des 21. Jahrhunderts neu zu erfinden.

Collage  Harburger Rathaus, Vielfalt und für den Bezirk relevante Nachhaltigkeitsziele der UN wie  Hochwertige Bildung (4), Nachhaltige Städte  und Gemeinden (11), Maßnahmen zum Klimaschutz und Anpassung (13), Frieden, Gerechtigkeit und starke Institutionen (16)  (Bild: Jürgen Marek und Wikimedia Commons, UN)).

Alle sind gefragt: Ziel von HARBURG21 ist es, Bürgerinnen und Bürger auf lokaler und globaler Ebene für die komplexen Zusammenhänge von Klima und Umwelt, tragfähiger Wirtschaft und sozialer Gerechtigkeit zu sensibilisieren. Besonders möchten wir die Bildung von Netzwerken für eine zukunftsfähige Entwicklung unterstützen. Auf unserer Homepage finden Sie hierzu viele Infos zu Aktionen, Projekten und Handlungsmöglichkeiten Wir laden ein, eigene Ideen und Aktivitäten vorzustellen und sich gegenseitig zu vernetzen. Wir brauchen alle!

„Mit gutem Beispiel voran. Für Harburg. Für alle. Für heute und morgen“.

Verleihung des Harburger Nachhaltigkeitspreises 2025 im Harburger Rathaus, Auszeichnung des Alexander-von-Humboldt-Gymnasiums (AvH) für sein Klassensprecher:innenseminar: Christian Queckenstedt (stellvertr. Bezirksamtsleiter), Robert Timmann (stellvertr. Vorsitz der BV), Sabine Hansen (Schulleiterin AvH), Yvonne Musolff-De Nardo und Bettina Schwender (Lehrerinnen AvH), Jacqueline Birkner (SPARDA-Bank), Frank Wiesner (Vorsitzender des Fördervereins HARBURG21  (Bild: Dr. Regina Marek).