Was wollen wir?

Vision und Ziele

Die lokale Initiative HARBURG21 steht für ein lebenswertes Harburg heute und morgen und will dazu beitragen, dass sich Harburg nachhaltig entwickelt gemäß dem Motto des Zukunftsrates Hamburg: "Heute so leben, dass auch übermorgen alle leben können. Überall auf der Welt." (www.zukunftsrat.de).

Die Gestaltung der Erde liegt in unseren Händen (Bild der Collage: Alexander-von-Humboldt-Gymnasium, Jürgen Marek).Nachhaltige Entwicklung ist zukunftsorientiert. Zukunft ist kein Schicksalsschlag der über uns kommt, sondern die Folge von Entscheidungen, die wir heute treffen und die wir vor den zukünftigen Generationen zu verantworten haben. Eine nachhaltige Entwicklung – so dringend sie auch sein mag – lässt sich nicht verordnen. Der Umschwung muss in den Köpfen der Menschen beginnen. Wenn wir eine nachhaltige Entwicklung erreichen wollen, müssen die Menschen die großen Herausforderungen unserer Zeit verstehen, sie müssen die Fähigkeiten und Kompetenzen besitzen, um entsprechend handeln zu können, und sie müssen und das ist entscheidend – auch handeln wollen.

Plakat mit Gedanken von Harburger Kitakindern für eine nachhaltige Zukunft (Bild: Kita Eddelbüttelstraße Harburg, HARBURG21).HARBURG21 geht es darum, Anstöße und Modelle für Möglichkeiten zu bieten, die eigenen Einstellungen und alltäglichen Verhaltensweisen zu verändern. Nur dann ist das Szenario einer nachhaltigen Entwicklung realistisch. Bildung ist der Katalysator für die Sicherung einer besseren und nachhaltigen Zukunft – hier bei uns in Harburg und überall auf der Welt. Bildung für nachhaltige Entwicklung will durch Lern- und Erfahrungsanlässe in Schulen, Kitas und Hochschulen aber auch im täglichen Leben, Menschen in die Lage versetzen, Entscheidungen für die Zukunft zu treffen. Es geht darum, abzuschätzen, wie sich das eigene Handeln auf künftige Generationen und das Leben in anderen Regionen der Welt auswirkt. In diesem Sinne versteht sich HARBURG21 als Bildungs-, Kommunikations- und Vernetzungsplattform in Sachen nachhaltiger Entwicklung und Klimaschutz.

Lernen im Fluss: Renaturierung des Bachlaufes der Engelbek durch eine mehrjährige Kooperation von NABU, Bezirksamt Harburg, Schule und Anwohner:innen (Bild: Jürgen Marek).Es gibt im Bezirk Harburg bereits eine Vielfalt nachhaltiger Projekte. Wir entwickeln über Jahre aus den Mosaiksteinen dieser Vorbildprojekte das Narrativ eines nachhaltigen Bezirks. Ziel ist ein Zusammenspiel von vielen Einzelaktivitäten in einer wirksamen Struktur. Im Sinne des Zieles „vom Projekt zur Struktur“ geht es uns darum:

  • die Vielfalt nachhaltiger Projekte und Ansätze in Harburg zu identifizieren,
  • die Vorhaben als Vorbild und Anstoß für eigenes Handeln transparent zu machen,
  • die Einzelprojekte in Austausch und Kontakt zu bringen, um gemeinsame Aktivitäten anzuregen und zu vernetzen,
  • ein gemeinsames Verständnis von Bildung für nachhaltige Entwicklung zu fördern und zu konkretisieren,
  • anwendbares Wissen handlungsorientiert im Kontext mit Gestaltungsvorbildern und insbesondere damit verbundenen positiven Emotionen zu vermitteln,
  • gute Projekte im Sinne einer Würdigungskultur im Bezirk anzuerkennen und hervorzuheben.

Als Vision ist es wichtig, dass das Nachhaltigkeitsnetzwerk über die Transparenz  und über die Vernetzung lokaler Nachhaltigkeitsprojekte hinaus auch neue eigene Themen und Impulse für eine zukunftsfähige Entwicklung von Harburg einbringt. Für den ehemaligen UN-Generalsekretär Ban Ki-moon sind Städte und Kommunen die Orte, an denen der Kampf für nachhaltige Entwicklung gewonnen oder verloren wird.

Handlungsfelder wie nachhaltige Stadtentwicklung, die Gestaltung klimaresilienter Quartiere, die Gestaltung eines grünen Harburgs im Sinne der Erhaltung von Biodiversität und Artenschutz, die Entwicklung eines nachhaltigen Mobilitätskonzeptes und die Betonung eines Zusammenlebens in Vielfalt sind hier wichtige Handlungsfelder unserer Arbeit.