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Preisträger 2017

Am 24. November 2017 haben Birgit Rajski, Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg, und Tülin Akkoc, zweite Vorsitzende der BV,  im Harburger Rathaus den mit 2.000 Euro dotierten Harburger Nachhaltigkeitspreis verliehen. Nach der Eröffnung der Veranstaltung durch Jürgen Marek überreichte Rajski die Preise.

Erster Preisträger Jan Wibbing (Foto Gisela Baudy)Der erste Preis in Höhe von 1.000 Euro ging an den Projektkoordinator Jan Wibbing der Technischen Universität Hamburg für das Projekt Slope Farming in Arba Minch, Äthiopien. Es handelt sich um eine Kooperation zwischen TUHH-Studierenden und lokalen Akteuren zur modellhaften Regenerierung von Land- und Wasser-Ressourcen. Die vier Hektar große, stark erodierte und degradierte Fläche in Arba Minch soll landwirtschaftlich wieder nutzbar gemacht werden. Das Ziel ist die Schaffung von Ernährungs- und Wassersicherheit für die Menschen vor Ort und unter anderem die Bekämpfung klimabedingter Fluchtursachen. – Das Slope-Farming-Projekt der TUHH überzeugte die Jury durch seine großen praktischen Auswirkungen für die lokale Bevölkerung und den großen Lerneffekt für die TUHH-Studierenden. "Ich freue mich sehr über die Ehrung im Rahmen des Harburger Nachhaltigkeitspreises. Das Preisgeld wird uns helfen, unser Projekt weiter voranzutreiben, mit 1000 Euro können wir vor Ort sehr viel erreichen.", erklärte der TUHH-Doktorand.

Zweiter Preis: Sabine Hansen (Mitte) mit ihren Schülerinnen (Foto Gisela Baudy)

Den zweiten Preis in Höhe von 600 Euro nahm das Alexander-von-Humboldt-Gymnasium für das Projekt Schülerfirma, umweltschonend produzierte Schulsachen und Fairtrade-Schokolade freudig entgegen. Ziel ist es laut Schulleiterin Sabine Hansen und Kursleiter Thorsten Kruse, den Gedanken von Fairtrade und Ökologie den potentiellen Käufern fairer Produkte inhaltlich bekannt zu machen, zu verbreiten (z. B. auf Elternabenden oder Einschulungen) und per Verkauf und Einkauf in die Tat umzusetzen. – Das Projekt fand die Zustimmung der Jury durch seine Berücksichtigung der drei Nachhaltigkeits-Dimensionen Ökologie, Soziales und Ökonomie, durch die partizipative Einbindung von Schüler*innen und Eltern und durch das Erreichen einer großen Personenzahl. "Schön, dass wir den Preis gewonnen haben. Das Geld können wir sehr gut zu projektbezogener Werbung und Marketing gebrauchen", sagte Hansen.

Dritter Preis: Kita-Leiterin Andrea Sulewski (Mitte) mit Karolina Skreciak und Erzieherin Claudia Göttsche (Foto Chris Baudy)

Den dritten Preis in Höhe von 400 Euro vergab die Jury an den "Kindergarten Schatzkinder" der Pedia GmbH. Das Projekt Schutz von Wildbienen, das Kita-Kinder für einen bewussten Umgang mit Wildbienen und anderen Insekten sensibilisieren möchte, zeigt laut Jury glaubhaft, dass die Umsetzung dieses hoch aktuellen Themas in der Kita sehr engagiert erfolgte. Auch dürfte das damit verbundene intensive Erleben die Einstellung der Kinder zur Natur bleibend verändern. Die Kitaleiterin Andrea Sulewski und ihre beiden Kolleginnen waren völlig überrascht: "Damit hatten wir wirklich nicht gerechnet."

Insgesamt gab es 20 Bewerberprojekte. Zur Preisverleihung und weiteren Informationen siehe Links unten.

Text Chris Baudy, Gisela Baudy
Fotos: Gisela Baudy (1,2), Chris Baudy (3)
Anmerkung: Die Fotos lassen sich beim Anklicken vergrößern. Die Fotolegende erscheint beim Rüberscrollen über das (nicht vergrößerte) Foto.

Links:
>
Allgemeine Informationen zum Nachhaltigkeitspreis und Berichte zu den Projekten 2013 bis 2017
> Ausstellung der Sieger- und Bewerberplakate 2017
> Alle Bewerber*innen mit Kurzbeschreibung

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