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Arbeitsgruppe Verkehr21 und VerbraucherInnen

Jede beziehungsweise jeder kann etwas tun! Die HARBURG21-Arbeitsgruppe Verkehr21 gibt Tipps zum Einkauf technischer Geräte und plädiert für eine dezentrale Nahversorgung.


Langlebige Geräte

Beim Kauf neuer Geräte auf Langlebigkeit und Reparaturfreundlichkeit achten. Viele Produkte sind auf eine relativ kurze Lebensdauer ausgelegt. Häufig lohnt sich eine Reparatur nicht, da sie zu teuer ist. (Man bekommt für das Geld schon fast ein neues Gerät.) Selten ist das Gerät so kaputt, dass nicht noch Teile weiter beziehungsweise wieder verwendet werden könnten. Ständig werden neue Geräte produziert und zu uns gebracht.


Geräte ausleihen, nicht kaufen

Langfristig sollten technische Geräte (sie können veralten) beim Hersteller ausgeliehen werden. Er kann die alten Geräte demontieren und Teile gegebenenfalls weiter verwenden. Die Transportwege bleiben um so kürzer, je näher Hersteller und Konsument benachbart sind.


Gemeinsame Nutzung von Geräten

Effizienterer Einsatz von sporadisch genutzten Gütern (zum Beispiel Waschmaschinen, Autos, Privat-PC, Drucker) ist möglich, wenn sich mehrere Nutzer zusammenschließen. Neben dem finanziellen Vorteil der Nutzer (jeder muss weniger bezahlen) könnten bessere Produkte bereit gehalten werden, als wenn jeder Einzelne alles allein besitzt.


Regionale Produkte

Beim Einkauf sollte auf die Herkunft der Produkte geachtet werden. Je näher der Erzeugungsort, desto kürzer der Transportweg. Nach Möglichkeit sollten regionale Produkte gekauft werden, die gerade Saison haben (Erdbeeren im Dezember stammen entweder aus dem Treibhaus oder aus anderen Gefilden).


Dezentrale Nahversorgung

Verbesserung der Lebensqualität im Nahbereich durch Dezentralisierung. Es müssen (zumindest für die Nahversorgung) dezentrale Strukturen erhalten bleiben bzw. neu geschaffen werden. So können kleinere Einkäufe möglichst zu Fuß in der Nachbarschaft erledigt werden.


Keine Einkaufszentren auf der "grünen Wiese"

Einkaufszentren auf der "grünen Wiese" schwächen klassische Einkaufszonen der Innenstädte und führen zu zusätzlichem Verkehr. Daher sind solche Projekte abzulehnen.


Liefergesellschaften für Einkaufszentren

Einkaufszentren sollten sich zu "Liefergesellschaften" zusammen schließen. Nach dem Einkauf werden dem Kunden von einem Bringedienst alle Sachen (auch von verschiedenen Geschäften) angeliefert. Damit werden die Transportwege für Personen und Güter reduziert, und der Anreiz für die Nutzung des öffentlichen Nahverkehrs dorthin steigt.


Ansprechpartner:

Frank Wiesner, Moderator der AG Verkehr21
Tel: 040-765 15 52

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