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03.12.2019

KlimaKRISENplan für Hamburg

Der BUND legt Maßnahmenpapier zum Klimaschutz vor.

Der BUND fordert dezidierte Nachbessrungen im rot-grünen Hamburger Klimaschutzplan, damit die gesteckten Klimaziele, allen voran die Einsparung von CO2-Emissionen, innerhalb des gesetzten Zeitrahmens erreicht werden können.

"Während das Klimagesetz einen soliden Eindruck macht, steht der Klimaplan auf sehr wackeligen Füssen. Etliche der genannten Einsparmengen sind gar nicht oder nicht ausreichend hinterlegt. Vieles wirkt sehr optimistisch ins Blaue“ gerechnet“", so Manfred Braasch, Landesgeschäftsführer des BUND Hamburg.

Deshalb legt die Umweltschutzorganisation einen eigenen, 9-seitigen KlimaKRISENplan für eine klimaneutrale und klimagerechte Stadt Hamburg vor. Das Plan geht weit über die vom Senat geplanten Maßnahmen hinaus und kann schnell umgesetzt werden. Denn viel Zeit bleibt nicht mehr für die Begrenzung der globalen Klimaerwärmung auf 1,5 Grac Celsius, um letzlich schwerwiegende Folgen wie ein 10-160 m hoher Meeresspiegelanstieg, Unbewohnbarkeit ganzer Landstriche, Artensterben, Ernteausfälle, Flucht und Migrations usw. abzufedern.

Der KlimaKRISENplan teilt sich in die Bereiche (1) Verkehrswende, (2) Energiewende sowie (3) Transformation und Klimagerechtigkeit. Forderungen und Maßnahmen beziehen sich beispielsweise auf die autoarme Stadt, ein 365 EUR-Jahresticket für den OPNV, weniger klimaschädliches Fliegen ab Hamburg oder auch einen Hamburger Kohleaustieg deutlich vor 2030, finanzielle Hilfe beim Umzug in kleinere Wohnungen oder eine nachhaltige Ernährung in Gemeinschaftsverpflegungen (weniger Fleisch, mehr bio, saisonal und regional).

Den KlimaKRISENplan  können Sie sich >> hier herunterladen, studieren und Ihre eigene Position zu einzelnen Punkten wie auch das Gesamtpaket ausloten.

Chris Baudy

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