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31.12.2020

Harburg heute, morgen, übermorgen (7): "Mit Abstand malen" des Kulturwohnzimmers

Vorab-Würdigung aller Bewerberprojekte zum 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis und Fortsetzung der Reihe zu Harburgs nachhaltiger Projektlandschaft

In der Reihe „Harburg heute, morgen, übermorgen“ stellt HARBURG21 alle 18 Projekte in alphabetischer Reihenfolge vor, die sich in der Zeit vom 14. September bis 19. Oktober 2020 für den 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis beworben hatten. Der Grund für die Vorab-Präsentation: das aktuelle Infektionsgeschehen, wodurch die für den 20. November 2020 geplante öffentliche Preisverleihung mit Nennung der Siegerprojekte und Beginn der Posterausstellung auf den 19. März 2021 verschoben werden musste.

Ausstellung in den Harburg Arcaden 2020 (Foto Chris Baudy)

Die Nummer sieben unserer Vorstellungsreihe setzt partizipative Kunst für Harburgs Vielfalt ein: das Projekt "Mit Abstand malen" des Kulturwohnzimmers e.V.

Malen im Harburger Binnenhafen (Foto Chris Baudy)Soziale Distanz einhalten und gleichzeitig überwinden? Gemeinschaftssinn kreativ fördern und Isolation vorbeugen – in Zeiten von Corona? Kein Problem für das ehrenamtlich betriebene Kulturwohnzimmer (KuWoZi) im Gloria-Tunnel, das sich der offenen, toleranten und lebendigen Stadtteilkultur verschrieben hat. Man nehme einfach eine Handvoll Pinsel, die auf 1,5 m langen Besen- oder Bambusstielen montiert sind, bastele mehrere fünf Quadratmeter große Leinwände, packe genügend Farbtöpfe und bunte Klebestreifen ein, platziere alles zu verschiedenen Zeiten an verschiedenen Orte in Harburg, markiere die Abstände zum Bild und zu Teilnehmenden und lade dann Passanten ein, ihre Eindrücke und Empfindungen zur Gegend bildlich festzuhalten – als Beitrag zu einem gemeinschaftlichen Kunstwerk.

Ausstellung in den Harburg Arcaden 2020 (Foto Chris Baudy„Unser Ziel ist es, kreative Möglichkeiten auszuprobieren, die Begegnung und Gemeinschaftsgefühl auch unter Pandemie-Bedingungen aufrechtzuerhalten – auf dem Hintergrund von verbesserter Wahrnehmung von Umwelt, Mitmenschen und alltäglichen Dingen. So kommen wir alle zu mehr Wertschätzung“, betont Marie Gerbers aus dem Kulturwohnzimmer-Team. Tatsächlich malten sie einträchtig, Menschen aus verschiedenen Milieus und mit unterschiedlicher Sprachherkunft. Mit gebotenem Abstand belebten sie die weißen Malflächen in kooperativer Arbeit – je nach Platzierung – mit einem Pfeife rauchenden Herbert Wehner (am Herbert Wehner Platz), einer tropfenden Außenmühle, einem glühenden Rathaus, dem ins Bild schwappenden Binnenhafen und einem fliegenden Phönix. Sechs Wochen lang hingen die Gemeinschaftswerke in den Harburg Arcaden. Die Nachhaltigkeit dieses Projektes zeigt sich im sozialen, partizipativen und vernetzenden Ansatz sowie im gering gehaltenen Kostenaufwand durch Ehrenamt und Sachspenden. Mehr zur Projektreihe https://de-de.facebook.com/kulturwohnzimmer/

BewerberplakatProjekt-Kurzinfo:
TRÄGER: Kulturwohnzimmer e.V.
TITEL: Mit Abstand malen
BEGINN: August  2020
KOOPERATION: Lokale Partnerschaften in Harburg und Süderelbe, Bezirksamt Harburg
THEMEN: Ressourcen, Umwelt- & Klimaschutz, Re- und Upcycling, Wasser, Ernährung, Mitwirkung an Entscheidungen
SDG: 11 (inklusive Stadt)
NACHHALTIGKEITS-DIMENSIONEN/ASPEKTE: Soziale Gerechtigkeit, Partizipation, Vernetzung, Wirtschaft

Mehr Infos zum Malen im Harburger Binnenhafen im Rahmen des Walls CAN DANCE-Festivals vom 7. bis 11. September 2020 finden Sie hier.

Mit dem achten Projektporträt landen wir bei „L“ wie Lessing Stadtteilschule. Eine alphetische Auflistung aller Bewerberinnen und Bewerber finden Sie in der Rubrik Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis/Bewerber 2020.

Hintergrund: Unter dem Motto „Mit gutem Beispiel voran. Für Harburg. Für alle. Für  heute und morgen“ ehrt die Bezirksversammlung Harburg seit 2013 jährlich Akteurinnen und Akteure, die sich für die Sicherung unserer natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen für heute und morgen im Bezirk Harburg engagieren. Eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gesellschaftsbereiche prämiert vorbildliche und zukunftsweisende Projekte. In einer feierlichen Veranstaltung mit Rahmenprogramm und Plakatausstellung werden alle Bewerberprojekte der Öffentlichkeit vorgestellt und die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner übergeben. Das bio-faire, vegan-vegetarische Catering nutzen die Teilnehmenden gerne zu Austausch und Vernetzungsgesprächen. Diesjähriger Sponsor ist erneut die Sparda-Bank Hamburg. Weitere Infos zum Nachhaltigkeitspreis finden Sie unter Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis und Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis/Allgemeines.

Chris Baudy
NUN-Logo Bildungspartner für Nachhaltigkeit

 

 

Tipp: Beim Anklicken lassen sich die Bilder vergrößern

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