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Umwelt- und klimafreundliche Dienstwagen

Thomas Völsch (links) und Klaus-Peter Schimkus präsentieren eines der Elektroauto des Bezirks (Foto Gisela Baudy)Den ersten Schritt in Richtung verbesserte Verkehrs-Öko-Bilanz in Harburg hat der Bezirk bereits vor Jahren getan. Denn er hat allen Bezirkstätigen die Möglichkeit gegeben, für notwendige Dienstfahrten geleaste verbrauchsarme Kleinwagen wie etwa einen VW Golf oder VW Polo zu buchen, statt mit dem eigenen Auto zu fahren. Dahinter steckt die Idee, die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu motivieren, für den Weg zwischen zu Hause und Arbeitsplatz auf den öffentlichen Personen-Nahverkehr umzusteigen und so aktiven Klimaschutz zu betreiben.

Seit Mitte 2013 hat der Bezirk seine 38 PKW starke Dienstwagen-Flotte mit drei weiß lackierten Elektro-Fahrzeugen erweitert: einem Smart, der seit Ende Juni bereits 736 km gelaufen ist und einen Verbrauch von 102 KW hat und zwei Viertürer der Marke Mitsubishi (seit Mitte Juli), die derzeit zusammen 850 km bei einem Verbrauch von 130 KW hinter sich gebracht haben.

Die ersten drei Elektroautos des Bezirks Harburg (2 Mitsubishi und 1 Smart in der Mitte, Foto Gisela Baudy)Auf ihren absolut CO2-freien Fahrten unterstützen sie den Bezirk darin, Hamburgs Klimaschutz-Ambitionen zu fördern. Zudem transportieren sie das neue Image Harburgs durch den Aufdruck der neuen Wort-Bild-Marke des City-Managements "HARBURG. Hamburgs starker Süden" auf der Fahrerseite.

Allerdings rechnet sich der Vorstoß in Richtung E-Mobilität noch nicht. Denn die E-Autos sind  insgesamt viel teurer als die Benzin- und Dieselvarianten des Bezirks-Fuhrparks: Die  monatliche Leasing-Rate für einen VW Polo liegt beispielsweise bei 145 EUR (plus Kraftstoff), während etwa der E-Smart mit 352 EUR (plus Stromverbrauch) und die E-Mitsubishis sogar mit 485 EUR monatlich zu Buche schlagen. Derzeit werden die Elektro-PKWs noch mit bis zu 50 % mit Mitteln aus dem wissenschaftlich begleiteten Projekt "Elektromobilität in Modellregionen" des Bundesministeriums für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung (BMVBS) gefördert. Aber die Förderrate nimmt in den Folgejahren stetig ab.

Wenn sich die Marktlage für Elektro-Autos durch erhöhte Nachfrage aus Wirtschaft und privaten Haushalten verbessert, dann wird der Bezirk Harburg zunehmend auf E-Mobilität setzten. In der Tiefgarage unter dem Rathausforum gibt es  67 Stellplätze, acht davon sind bereits jetzt schon mit  einer Elektro-Ladestation ausgestattet. Ob beziehungsweise in welchem Umfang während der 6-7-stündigen Aufladung der PKW-Batterien Strom aus regenerativen Quellen fließt, hängt von den Lieferverträgen ab, die die Finanzbehörde Hamburg aushandelt. Genaue Daten dazu stehen dem Bezirk nicht zur Verfügung.

Link:
Die neue Bezirks-E-Klasse (Pressevorstellung am 03.09.13)

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