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Beispiele außerschulischer Lernorte im Raum Süderelbe

Apfelschule in Neuwiedenthal

Neuwiedenthaler Apfelschule (Foto ProQuartier)

Das Stadtteilmarketing Neuwiedenthal c/o Pro-Quartier Hamburg bietet in seinem Projekt Neuwiedenthaler Apfelschule Grundschulkindern Lernein-eiten zum heimischen Obst an. Seit 2008 besuchen Schülerinnen und Schüler im Frühjahr, Sommer und Herbst einen Demeter-Apfelhof im Alten Land. Dort erfahren sie alles zu Anbau, Pflege, Entwicklungsstadien, Ernte und Verarbeitung von Äpfeln. Zudem lernen die Kinder mehr Wertschätzung regionaler Produkte. Am Ende der "Apfelschule" gestalten die Kinder ein Apfelfest im örtlichen Einkaufszentrum. Das Projekt ist vielfach vernetzt und vermittelt den Kindern die Nachhaltigkeitsdimensio-nen lokale Umwelt und lokale Wirtschaft und gelebte soziale Gerechtigkeit, da beispielsweise die Teilnahme allen Kindern einer Klasse offensteht. Es erfasst die Dimensionen lokale Umwelt und lokale Wirtschaft und praktiziert soziale Gerechtigkeit in den Schulungseinheiten selbst, denn alle Kinder einer Klasse können am Projekt teilnehmen.

Die Apfelschule, die im Jahr 2009 an den Start ging, fand bis dato in den Jahren 2009, 2010, 2012, 2013 und 2014 statt. Im Jahr 2014 erhielt sie den mit 1000,- Euro dotierten ersten Preis beim Harburger Nachhaltigkeitspreis. Weitere Informationen zur Neuwiedenthaler Apfelschule finden Sie unter Verbraucher/Apfelschule in Neuwiedenthal und auf der Website des Stadttteilmarketings Neuwiedenthal.


Naturschutz-Informationshaus in der Fischbeker Heide

Heidepaten beim Entkusseln (Foto Naturschutz-Informationshaus Fischbeker Heide)Seit 2014 bietet das Naturschutz-Informationshaus in der Fischbeker Heide Grundschülerinnen und Grundschülern der dritten Klassen die Möglichkeit, nach einer vorbereitenden Projektwoche Heidepatin oder Heidepate zu werden. 2015 erarbeiteten sich zwei dritte Klassen der Neugrabener Schule Ohrnsweg auf ihrer Patenfläche spielerisch die Zusammenhänge zwischen Ökologie, Kultur und Land-Wirtschaft, übernahmen durch sogenanntes Entkusseln (Entfernung junger Kiefer-, Weide- oder Birken-Gehölze) oder Müll-Sammeln Verantwortung vor Ort und gaben im darauf folgenden Schuljahr ihre Patenfläche nebst Erfahrungen an die nächste "Heidepaten-Generation" weiter. Das Informationshaus ist seit 2014 eine NUN-zertifizierte Bildungseinrichtung für Nachhaltigkeit. NUN heißt norddeutsch und nachhaltig.

Das Naturschutz-Informationshaus Fischbeker Heide überzeugte die Jury des Harburger Nachhaltigkeitspreises 2015 mit seinem Projekt "Die Heidepaten – Lernen IN, AN und MIT der Natur" und ging als zweitplatzierte Initiative mit 600 EUR aus der Preisausschreibung hervor. Mehr Informationen zum Naturschutz-Informationshaus Fischbeker Heide finden Sie hier. //

Chris Baudy


Links:

Virtueller Selbstlernraum als außerschulischer Lernort
Harburger Nachhaltigkeitspreis

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