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NABU-Hamburg e.V., Stadtteilgruppe Süd

Nachhaltiger Schutz der Lebensgrundlagen von Tieren und Pflanzen

Porträt

Naturführung mit dem NABU in Harburg (Foto: NABU)Der Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) versteht sich als Anwalt der Natur und versucht, seltene und schützenswerte Lebensräume für Pflanzen und Tiere den nachkommenden Generationen zu bewahren und vor negativen Einflüssen zu schützen.

Im Süden Hamburgs setzt sich die NABU-Gruppe Süd mit rund 35 ehrenamtlichen Aktiven für den Umweltschutz ein. Durch vielfältige Aktivitäten wie Arbeitseinsätze, Führungen, Schautafeln und Informationsveranstaltungen werden diese wichtigen Ziele (und damit auch die Ziele der Agenda21) gelebt und weitergegeben. Als mitgliederstärkster Umwelt- und Naturschutzverband Hamburgs setzt sich der NABU auch auf politischer Ebene für die Nachhaltigkeit von Projekten ein.

Kontakt:
Frederik Schawaller
Wiedenthaler Bogen 3h
21147 Hamburg
E-Mail: frederik@schawaller-online.de
Web: www.nabu-hamburg.de /sued


Bedeutung des Nachhaltigkeitsgedankens für die Arbeit und Schwerpunkte der Arbeit

Ziel unserer Arbeit ist der nachhaltige Schutz der Lebensgrundlagen von Tieren und Pflanzen durch gezielte Naturschutz- und Artenschutzmaßnahmen.

Einen Schwerpunkt bilden unsere Betreuungsgebiete: Die Naturschutzgebiete Moorgürtel, Finkenwerder Süderelbe, Mühlenberger Loch und Neßsand sowie die Fischbeker Heide, wo wir zum Beispiel alljährlich die wertvollen Heideflächen von Baumaufwuchs freihalten („Entkusselung“). Gleichzeitig pflegen und renaturieren wir Pachtflächen an der Engelbek, auf denen derzeit wieder Auenflächen entstehen. Weiterhin unterhalten wir einen Naturgarten im Harburger Stadtpark („Nachtfaltergarten“) sowie eine Streuobstwiese mit einer Vielfalt an alten Sorten in Neugraben.

Neben diesen praktischen Pflegearbeiten ergreifen wir konkrete Maßnahmen zum Schutz von gefährdeten Tier- und Pflanzenpopulationen. Dazu gehört die Betreuung von Amphibienschutzzäunen und die Pflege von Fledermaus- und Brutvogelquartieren an der Außenmühle, auf dem Neuen Friedhof und in der Haake. Zu den weiteren Aufgaben gehört auch die Erfassung von Tier- und Pflanzenbeständen. Außerdem bietet der NABU naturkundliche Führungen an, bei denen erfahrene Naturkenner ihr Wissen über die Besonderheiten der verschiedenen Lebensräume am Südrand der Metropole weitergeben. Denn nur was man kennt, möchte man auch schützen und erhalten.

Ferner bewertet der NABU-Süd Bauvorhaben hinsichtlich Umweltverträglichkeit und Klima-schutz und achtet durch regelmäßige Kontrollen auf die Einhaltung der Ausgleichsmaßnah-men.

Über naturschutzfachliche Kinder- und Jugendarbeit wird die Idee der Nachhaltigkeit  frühzei-tig und spielerisch an die nachfolgende Generation vermittelt.


Perspektiven der weiteren Arbeit

In Zukunft soInformationsstand NABU-Sued (Foto: NABU)llen in verstärktem Maße Informationen über den Zusammenhang zwischen Naturschutz und den Zielen der Agenda21 veröffentlicht und besser dargestellt werden. Dazu wird die Zusammenarbeit mit anderen Institutionen (z.B. Schulen) verstärkt.

Es ist geplant, gemeinsam mit Schülern Projekte im Bereich Amphibienschutz, Gewässerrenaturierung und naturnahe Gärten durchzuführen.

Zudem soll ein Schwerpunkt darauf gesetzt werden, die Bevölkerung über den Wert und die Wichtigkeit der natürlichen Lebensgrundlagen und ihren Schutz durch Informationsstände auf Wochenmärkten und in der Fischbeker Heide aufmerksam zu machen.


HARBURG21 als lokales NachhaltigkeitsNetzwerk
Diese wichtige Institution ist immer noch zu unbekannt. Deshalb sollte auf allen Veranstaltungen der Kooperationspartner vermehrt über gemeinsame Aufgaben und Ziele informiert werden. //

 

> HARBURG21-Porträt (Beitrag zur Interviewreihe "Gelebte Nachhaltigkeit")
> Projekteintrag NABU-Süd

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