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Harburg nachhaltig mobil? - Forum Mobilität (nicht mehr aktiv)

Willkommen beim Diskussionsforum „Harburg nachhaltig mobil?“. Das Forum war anlässlich des damaligen Jahresthemas Mobilität im Rahmen der Bildung für nachhaltige Entwicklung bis Ende 2013 freigeschaltet.

Fahrradwegweiser an der S-Bahn und Busstation Harburg Rathaus (Foto Gisela Baudy)Auto-Abgase, mit Autos verstopfte Straßen, Straßenlärm, kaputte (Fahrrad-) Wege, fehlende Schilder, Fahrradleichen am Straßenrand, keine Fahrradunterstände, verschmutzte Gehwege – ist das die Realität in Harburg? Oder gibt es auch Ecken und Plätze, wo Mobilität „nachhaltig“ Spaß macht? Was gefällt Ihnen, was stört sie auf Harburgs Auto-, Fahrrad- und Gehwegen? Anders gesagt: Wie weit ist Harburg noch von den Fahrradstädten Münster, Oldenburg, Bremen oder Erlangen entfernt?

Auf dem 2013 neu eröffneten Forum „Harburg nachhaltig mobil?“ konnten Sie Ihre Meinung zum Thema kundtun. Bei Fragen antworteten unsere Experten aus der Arbeitsgruppe Verkehr21. Vorschläge für eine verbesserte Mobilität im Sinne des Umweltschutzes wurden geprüft und gegebenenfalls von Frank Wiesner, Moderator der Arbeitsgruppe, an die Bezirksversammlung Harburg weitergeleitet.

Ihre Beiträge waren an das HARBURG21-Büro unter buero(at)harburg21.de  zu mailen oder einfach in das Textfeld unten einzugeben. Sie hatten aber auch die Möglichkeit, Ihre Meinung per Post an das HARBURG21-Büro in der Knoopstraße 35, 21073 Hamburg zu senden.

Grundsätzlich gilt für alle aktuellen und zukünftigen Foren: Bei Eingaben im Textfeld unten erscheinen Ihre Beiträge und Kommentare in chronologischer Reihenfolge. Bitte jeweils bis zum Seitenende herunterscrollen. Es sind maximal 1200 Anschläge erlaubt. Die Redaktion behält sich die Moderation der Beiträge vor und bemüht sich um eine tagesaktuelle Freischaltung.

Spams und Werbung sind nicht gestattet. Bei Ihrer Eingabe von Namen und Vornamen sind Pseudonyme erlaubt. Wenn nicht anders gewünscht, erscheint im Forum jeweils nur der gewählte Vorname. Alle persönlichen Daten (wie Nachname, E-Mail-Adresse) sind datengeschützt. Im Übrigen gelten unsere Teilnahmeregeln. Beachten Sie bitte auch unsere Datenschutzerklärung. //

Chris Baudy

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#1Herta, 08.08.2013 19:20
Am und um den Harburger Markt herum stehen generell zu wenig Fahrradbügel. Die meisten Markt-Einkäufer kommen mit dem Rad aus Richtung Rathausplatz/Tunnel. An der Einfahrt zum Tunnel stehen Bügel - zu weit. In der Hölertwiete stehen welche - zu wenig. Hinter dem Markt stehen welche - ebenfalls zu weit.
Es würde Sinn machen, nach dem Ausgang/Tunnel und vor der Fahrbahnkurve in Höhe "Blumenhaus Eicks" noch einige Fahrradbügel zu installieren.
#2Robert K., 10.08.2013 14:00
Als Fußgänger und Radfahrer werde ich an Bahnübergängen wie an der Moorburger Straße von Abgasen umnebelt, wenn die Schranken unten sind. Denn die Mehrzahl der Damen und Herren Autofahrer warten mit laufendem Motor auf die Weiterfahrt. Unmöglich finde ich das, besondes wenn ich bis zu 5 Minuten ausharren muss! Hier steht aber auch kein Schild "Bitte den Motor abschalten". Das erspart nämlich lästige Diskussionen! Wer ist hier eigentlich zuständig und wie lange dauert es dann, bis so ein Schild auch aufgestellt wird?

Kommentar der Redaktion:

Kommentar von Frank Wiesner siehe Beitrag 14 (Seite runterscrollen und auf Seite 2 klicken).

#3Hans, 13.08.2013 11:39
Warum kein bewachter Fahrradparkplatz in der Lüneburger Straße bzw. am Markt? Fahrradfahrenden könnten die Fahrradtaschen mit den Einkäufen am Rad lassen. Ein Beispiel hierfür gibt es in Würzburg. Die Erstellung ist kostengünstig und einfach. So würden auch Menschen den Markt besuchen die bisher aufgrund der schlechten Abstellmöglichkeiten nicht gekommen sind. Wie einfach so ein Fahrradparkplatz ausgerüstet werden kann, kann man bei der Stadt Würzburg sehen (Link siehe im Kommentar).

So könnte sich die Lüneburger Straße neue Kundengruppen erschließen, und auch der Markt würde neue Kunden ansprechen können. Radfahrende kaufen meistens ortsnah und sind daher eine interessante Kundengruppe.

Kommentar der Redaktion:

Link zum genannten Beispiel bitte hier (Stadt Würzburg: bewachter Fahrradparkplatz) klicken.

#4Jochen, 13.08.2013 13:18
Im Binnenhafen ist sehr viel Verkehr, der gerade für Fußgänger sehr gefährlich ist. Es wurden in letzter Zeit Überquerungshilfen installiert. Doch das hilft nur punktuell. Eine generelle Verbesserung könnte erreicht werden, wenn eine Einbahnstraßenlösung Karnapp - Schellerdamm - Kanalplatz - Schloßstraße eingerichtet wird. Damit wäre eine Lösung erreicht, die einem Kreisverkehr ähnlich, immer noch alle Zufahrten ermöglicht, aber zu einer Milderung des Verkehrs führt und den Fußgängern und Radfahrern eine bessere Übersicht und Überquerung ermöglicht.

Kommentar der Redaktion:

Frank Wiesner, AG Verkehr21: Die Einrichtung einer flächendeckenden Einbahnstraßenregelung halten wir im Sinne einer sicheren Fahrbahnquerung für Fußgänger für wenig zielführend. Zum einen beschleunigen Einbahnstraßen den KFZ Verkehr, zum anderen werden unnötige Verkehrsströme durch die deutlichen Streckenverlängerungen erzeugt. Sinnvoll erscheint uns die Einrichtung zusätzlicher sicherer Querungsmöglichkeiten für Fußgänger, zum Beispiel Schellerdamm Höhe Beach-Club oder Schloßstraße Höhe Bornemannsches Haus.

#5Philip S., 13.08.2013 15:48
Nicht nur an geschlossenen Bahnübergängen werden Fußgänger und Radfahrende mit Autoabgasen belästigt. Auch an geschlossenen Brückenübergängen, wenn Schiffe passieren müssen. Z.B. am Kanalplatz. Hier gehört auch ein Schild hin mit der Bitte an die motorisierten Verkehrsteilnehmer, den Motor während der Wartezeit abzustellen! Wer ist in diesem Falle anzusprechen?

Kommentar der Redaktion:

Kommentar von Frank Wiesner siehe Beitrag 14 (Seite runterscrollen und auf Seite 2 klicken).

#6Pierre, 14.08.2013 13:59
Mit Interesse lese ich immer wieder Artikel über die Verkehrsprobleme in Harburg, die auch überwiegend mit Hamburg zu tun haben. Sei es über die Probleme der Pendler mit dem PKW oder dem ÖPNV. Die Züge sind zu voll, die P+R Plätze sind zu voll, die Straßen sind zu voll….
Alle Arbeitnehmer, die aus welcher Richtung und aus welchen Gründen auch immer zur Arbeit müssen, sind insbesondere beim ÖPNV gezwungen über Harburg, Wilhelmsburg und den Hauptbahnhof zu fahren. Hier von Harburg nach Hamburg eine weitere Bahnlinie einzurichten ist sicher eine Entlastung für die überfüllten Züge aber keine für die überfüllten Straßen.
Um auch den Individualverkehr der Pendler einzudämmen (auch innerhalb Hamburgs), ist es notwendig attraktive Alternativen zur jetzigen Situation anzubieten, die nicht zwangsläufig über Harburg und den Hauptbahnhof führen.
Man sollte hier durchaus über ein größeres langfristiges Projekt nachdenken (für mich die einzig sinnvolle und zielführende Lösung).
Eine zweite schienengebundene Ringverbindung (ohne sich im Vorwege festzulegen, ob U-, S-, Straßenbahn, über- oder unterirdisch). Hier ist sicher eine Kombination, die vielleicht auch neue Lösungen erfordert, sinnvoll.

Ausgehend von z.B. im Süden von Hausbruch, entlang der A7 Richtung Norden. Querung der Elbe durch eine vorhandene oder neu zu bauende Röhre. Der Korridor sollte dann weiter verlaufen mit Umsteigemöglichkeiten an der S1 Othmarschen/Bahrenfeld. Weiter zum Altonaer Volkspark mit der Anbindung Arena (P+R Plätze) Richtung S3 Stellingen/Eidelstedt/Elbgaustraße bis zur U-Bahnlinie in Niendorf. Der Flughafen sollte angebunden werden und die Siedlung Steilshoop könnte angebunden werden. Die Linen der U 1 (Trabrennbahn/Farmsen/Berne) und der S4 (Wandsbek-Ost/Rahlstedt) können dann als Umsteigepunkte dienen. Billwerder-Moorfleet und der Bereich A1/A25 könnten mit P+R Plätzen weitere Umsteiger aufnehmen. Entlang der A1 über Kirchdorf-Süd/Stillhorn könnte der Ring dann in Harburg geschlossen werden.

Die Einrichtung von P+R Plätzen und Zustiegspunkten an den großen Einfallstraßen (B73 (A7//A26neu) / B431 / A7 / B447 / B433 / B434 / Berner Heerweg / B75 / B435 / A24 / B5 / A1 / A25) würde viele Pendler zum Umsteigen bewegen, ohne den Engpass Hauptbahnhof / Harburg zusätzlich zu belasten.
#7Severin, 15.08.2013 10:59
Hallo, schöne Sache Harburg21!
Nartenstraße in Richtung Veritaskai direkt an der Brücke zum Östlichen Bahnhofskanal steht ein Schild "benutzungspflichtiger gemeinsamer Rad-/Fußweg". Der Weg ist aber viel zu eng und dazu verschwenkt, sodass man den nicht sicher benutzen kann. Ich nehme an, das ist ein Versehen, dass dieses Schild da noch steht.
Dann, warum wird eigentlich kein durchgehender Fahrradstreifen auf die Fahrbahn gelegt Nartenstraße Beginn Kreuzung Hannoversche Straße weiter Veritaskai bis Kanalplatz?
Außerdem sind die Zu- und Abführungen zur alten Harburger Elbbrücke furchtbar schlecht. Warum legt man da eigentlich Kopfsteinpflaster? Und wenn schon, warum nicht mit einem breiten Streifen mit gut zu befahrendem Untergrund? Außerdem bilden sich häufig regelrechte Blasen im Asphalt auf der Brücke. Mich hätte es da mehrmals fast vom Rad geworfen, weil die dauernd neu kommen und man nie weiß, wo genau sie sich gebildet haben - sind schlecht zu erkennen, vor allem nachts!! Überlege, ob Brücke 17. Juni nicht sicherer ist. Straße super breit, genug Platz, geht aber mehr hoch als alte Brücke. HG, S.F.
#8Jochen, 16.08.2013 11:06
Die Idee stammt ja nicht von mir, aber ich finde sie gut: Als einzige Regel gilt, dass Stärkere auf Schwächere Rücksicht nehmen, gesunde junge Fußgänger auf behinderte Fußgänger, Radfahrer auf Fußgänger, Autofahrer auf Radler usw. Das Fahrradfahren ist dann auch in Fußgängerzonen erlaubt, und wo es eng ist (Elbwanderweg) beansprucht der sein Rad Schiebende ohnehin mehr Platz. Fahrradwege sind sicherlich verbesserungswürdig, aber einiges hat sich da ja schon getan.
#9Heino, 18.08.2013 00:01
Ich wohne seit 2002 im Meckelfelder Weg. Unser Doppelhaus war damals ein Massiv-Neubau, ohne jegliche Mängel oder sonstige Bauschäden. Seit 2009 kann ich förmlich zusehen, wie sich die Fliesen im und am Haus verhalten, ausgelöst durch den permanenten Schwerlastverkehr.
Es gilt jetzt 30 für alle, aber leider nur werktags sowie zeitlich begrenzt, und das auch noch auf halber Strecke, respektive 300 Meter in Ost- sowie 400 Meter in westlicher Richtung. Ein Schildbürgerstreich sondergleichen. Den Lärm, die Erschütterungen, die Abgase und die Gefahr ernten die Anwohner.
Ein konstruktiver Lösungsansatz wäre eine induktive Ampelschaltung im Bereich der Kurve (Schule), in den anderen Bereichen würden evtl. zusätzliche Warntafeln (Tempokontrolle, Radarkontrolle, etc.) helfen. Andernfalls gibt es die Möglichkeit der baulichen Maßnahmen (siehe Vogtei-, Jägerstr.), um die Verkehrsteilnehmer zu zwingen, endlich langsamer zu fahren.
#10Frank Wiesner, Moderator AG Verkehr21, 22.08.2013 17:57
In Niedersachsen gibt es Bestrebungen, eine Untersuchung durchzuführen, ob der S-Bahnverkehr von Harburg ggf. nach Lüneburg und Tostedt erweitert werden kann. Dabei wird betrachtet, wie eine Ausfädelung von den S-Bahngleisen zu den Regionalbahngeisen erfolgen könnte. In dem Zusammenhang sollte mituntersucht werden, ob und wenn ja wie eine Streckenführung z.B. vom Bahnhof Harburg Rathaus über Wilstorf an die vorhandene Bahntrasse Harburg-Meckelfeld aussehen könnte. Zwar dürfte diese Strecke als Tunnel sehr teuer werden, aber mit zusätzlichen Bahnstationen z.B. in der Baererstr, Winsener Str. (Nord) oder Reeseberg würden dicht bebaute Stadtquartiere an das Schnellbahnnetz angebunden.
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