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30.08.2020

WALLS CAN DANCE 2020

Hamburgs erstes Urban Art Festival für bildgewaltige Fassadenkunst lädt vom 7. bis 12. September in den Hamburger Süden ein.

Wandbild "Mädchen mit Eukalyptuszweig" von Jana & JS (Jana Balluch und Jean-Sébastien Philippe), 2019 (WCD-Malerei, Foto Chris Baudy)Vom 7. bis 12. September 2020 kommen internationale Größen der Urban Art Szene nach Harburg, um Hamburgs erste zusammenhängende Freiraumgalerie weiter wachsen zu lassen. Seit 2017 tanzen im Rahmen des Projekts Walls Can Dance (WCD) bereits fünf großformatige Wandgemälde im Harburger Binnenhafen und der Harburger Innenstadt. Mit sechs weiteren wird die Freiraumgalerie nun zum echten Hingucker und Hamburgs Süden zum neuen Hotspot der Urban Art Szene. Die Kunstwerke sollen die Harburger Innenstadt mit dem Binnenhafen „verbinden“, denn diese beiden Teile Harburgs sind durch Auto- und Bahntrassen räumlich voneinander getrennt.  

Mit Walls Can Dance bekommt Hamburg das erste Urban Art Festival, das großformatige Fassadengemälde (Murals) in den Mittelpunkt rückt. Zum Line Up von Walls Can Dance gehören so bekannte Urban Art Künstler wie Ju Mu Monster (GER/PER/CHI), (Innerfields (GER) oder DXTR & Rookie (GER). Im Rahmen des Festivals entstehen die bildgewaltigen Fassaden-Kunstwerke live unter den Augen interessierter Besucherinnen und Besucher. Und weil das Projekt, die Künstlerinnen und Künstler sowie die Idee der Brücken schlagenden Kunst angemessen gefeiert werden muss, dauert die Finissage von Walls Can Dance 2020 gleich zwei Tage: ein (im wahren Wortsinn) buntes Programm für Jung und Alt, Kunstliebhabende und Nachbar/-innen, Stadtbegeisterte und Entdecker/-innen. Das Programm reicht von Kuratorenführungen und Erkundungstouren vom Harburger Hafen bis zur Innenstadt mit neuen Perspektiven auf Kunst und Stadt bis hin zu Street-(Art)-Kino oder Graffiti-Workshops. Für alle Fans digitaler Spielewelten werden zudem als Weltpremiere Pokémon GO Figuren exklusiv neben allen Streetart-Kunstwerken versteckt. Das komplette Programm ist auf der Webseite zu finden: www.wallscandance.de/programm/

Rudolf Klöckner, Kurator und Mit-Initiator: „Mit Walls Can Dance bekommt Hamburg nicht nur die erste und einzige zusammenhängende Freiraumgalerie der Stadt, sondern auch gleich eine neue und für alle kostenlose Ausstellung mit hochkarätigen Kunstwerken von Urban Art Künstlerinnen und Künstlern aus der ganzen Welt. Ich bin davon überzeugt, dass Hamburgs Süden damit auf dem besten Weg ist, sich vom derzeitigen Geheimtipp zum echten Urban Art Hotspot des gesamten Nordens zu entwickeln.
Gerade in diesem Jahr, in dem viele etablierte Kunst- und Kulturorte aufgrund von Corona geschlossen bleiben müssen, zeigt sich die Bedeutung des öffentlichen Raums als Begegnungsstätte für und Austragungsort von Kunst und Kultur noch deutlicher.“
 
Die Idee
Seit 2017 lassen national und international renommierte Urban Art Künstlerinnen und Künstler die Wände tanzen und bringen mit großen Wandgemälden Farbe und Kunst in die Stadt. Der Stadtteil Harburg hat sich in den letzten Jahren rasant weiterentwickelt. Insbesondere der Harburger Binnenhafen wurde zum dynamischen Quartier, das jedoch durch Bahn- und Autotrassen räumlich wie funktional von der Harburger Innenstadt getrennt ist. Durch künstlerisch Interventionen und ein begleitendes Rahmenprogramm werden jetzt zwischen diesen beiden Teilen Harburgs Brücken geschlagen.  
 
Wer steckt hinter Walls Can Dance?
Walls Can Dance wird vom Urban Art Institute kuratiert. Das Projekt bringt großformatige Kunst in Hamburgs Süden. Das Urban Art Institute Hamburg fördert und pflegt zeitgenössische Erscheinungsformen von Kunst und Kultur im städtischen Raum. Der 2016 gegründete, gemeinnützige Verein trägt zur diesbezüglichen öffentlichen Meinungsbildung bei und fördert den Austausch zwischen Künstlerinnen und Künstlern, Bürgerinnen und Bürgern sowie Institutionen. Das Urban Art Institute handelt aus der Überzeugung, dass Kunst und Kultur wichtige Faktoren für eine soziale und inklusive Stadtgesellschaft darstellen und agiert in diesem Sinne.  

Walls Can Dance hat eine Reihe von Unterstützern und Freunden und wird gefördert durch die Freie und Hansestadt Hamburg, Bezirksamt Harburg und das Rahmenprogramm Integrierte Stadtteilentwicklung.
 
Pressemitteilung Rudolf Klöckner (Vorstand/Mit-Initiator) und Daniela Hoffmann (Öffentlichkeitsarbeit)
Foto: Chris Baudy

 

Orte der Live-Gestaltung:
Harburger Innenstadt
Mural von Felipe Pantone: Parkhaus Küchgarten / Ecke Großer Schippsee, 21073 Hamburg
Mural von Dave the Chimp: Am Wall 13, 21073 Hamburg
Mural von Various & Gould: Harburger Ring / Ecke Wilstorfer Straße, 21073 Hamburg (Entstehung im Oktober 2020)

Harburger Binnenhafen
Mural von Ju Mu Monster: Harburger Schloßstraße 36, 21079 Hamburg
Mural von DXTR & Rookie: Kanalplatz 5, 21079 Hamburg
Mural von Innerfields: Lotsestieg 6, 21079 Hamburg

Festival-Programm unter www.wallscandance.de/programm/

Veranstaltet von Urban Art Institute

Links:
> Bildergalerie (Harburger Streetart-Kunst einschließlich Walls Can Dance-Malereien):  HARBURG ART TOUR 1: zu Fuß durch Innnenstadt und Binnenhafen
> Abschluss Festival Walls Can Dance (mit Fotos)

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