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12.12.2020

Harburg heute, morgen, übermorgen (4): Kinderrechte – Was hat das mit mir zu tun?

Vorab-Würdigung aller Bewerberprojekte zum 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis und Fortsetzung der Reihe zu Harburgs nachhaltiger Projektlandschaft

In der Reihe „Harburg heute, morgen, übermorgen“ stellt HARBURG21 alle 18 Projekte in alphabetischer Reihenfolge vor, die sich in der Zeit vom 14. September bis 19. Oktober 2020 für den 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis beworben hatten. Der Grund für die Vorab-Präsentation: das aktuelle Infektionsgeschehen, wodurch die für den 20. November geplante öffentliche Preisverleihung mit Nennung der Siegerprojekte und die Posterausstellung auf den 19. März 2021 verschoben werden musste.

Auch im vierten Teil unserer Projektserie kommunizieren junge Harburgerinnen und Harburger kreativ mit der Öffentlichkeit. Es geht heute um das Projekt Kinderrechte – Was hat das mit mir zu tun? der Goethe Schule Harburg (GSH).

Schüler*innen der Goethe Schule Harburg mit Lehrerin Anne Bettaque und Various & Gould (rechts) (Foto und Collage Gisela Baudy)Seit Oktober 2020 zeigen sich in Harburg junge Aktivistinnen und Aktivisten aus aller Welt, die mutig für ihre und unsere Zukunft streiten. Etwas ungewöhnlich vielleicht, aber nicht ohne Grund. Denn die 7. Klasse der Goethe Schule Harburg traf diese im Rahmen des Kunst-Projektes „Kinderrechte – Was hat das mit mir zu tun?“ Nicht persönlich, aber auf dem Papier in einem mehrtägigen interdisziplinären Workshop.

Zuerst kam die Theorie – sehr umfangreich. Kinderrechte sind schließlich auch Menschenrechte. „Sie stehen im engen Zusammenhang mit Lebensqualität, sozialem Zusammenhalt und Generationengerechtigkeit“, erklärte Sozialpädagoge Torben Köppen von der GSH. Und dann kam die Anbindung an die eigene, lebensweltliche Praxis. „Denn“, so Kunstlehrerin Anne Bettaque, Köppens Kollegin, „im Zentrum der inhaltlichen und künstlerischen Auseinandersetzung mit Kinderrechten standen der individuelle Bezug der Jugendlichen zu Kinderrechten und ihre persönlichen Themen.“

Das Ergebnis kann sich sehen lassen: In Patchwork-Porträts von Greta Thunberg (Fridays for Future), Felix Finkelbein (Plant for the planet) und weiteren Aktiven für Frauenrechte, Anti-Diskriminierung und Inklusion hielten die Schüler*innen und Schüler ihre Gedanken, Ängste, Hoffnungen und Wünsche fest. Künstlerisch standen ihnen Various & Gould, zwei den öffentlichen Raum mit gesellschaftskritischen Collagen bestückende Kunstschaffende, zur Seite. Entstanden sind 22 farbkräftige Plakate. Sie hängen am Bauzaun in der Seevepassage/Ecke Rieckhofstraße, und hier treffen sie auf Öffentlichkeit. Solange die Bretterwand noch steht. Den Hochrechnungen zufolge wird dies noch bis 2022 oder gar 2023 sein. Dann dürften die Bauarbeiten abgeschlossen sein. Die Poster komplettieren die ersten zehn Harburger Wandkunstwerke, die im Rahmen der Urban-Art-Kampagne „WALLS CAN DANCE“ entstanden sind. Das partizipativ-kreative Schulprojekt zeigt sich buchstäblich bunt in sozio-politischen und ökologischen Farben.

Mehr zur öffentlichen Plakataktion  am 1. Oktober 2020 lesen Sie unter Kleistern, Kleben, Kinderrechte. Mehr zum Kunstprofil der GSH finden Sie hier.

Bewerberplakat der Goethe-Schule HarburgProjekt-Kurzinfo:
TRÄGER: Goethe Schule Harburg, Globales Lernen Harburg, Urban Art Institute
TITEL: Kinderrechte – Was hat das mit mir zu tun?
BEGINN: September 2020
KOOPERATION: Christina Castellión und Various & Gould
THEMEN: Menschenrechte, Inklusion & Integration, Kunst & Kultur, Ressourcen-, Umwelt- & Klimaschutz, Bildung
SDGs: 4 (Bildung), 11 (inklusive Städte), 13 (Klimaschutz)
NACHHALTIGKEITS-DIMENSIONEN /ASPEKTE: Soziale Gerechtigkeit, Partizipation, Ökologie, Wirtschaft

Nächste Woche geht es weiter mit „I“ wie Initiative Plastich. Eine alphetische Auflistung aller Bewerberinnen und Bewerber finden Sie in der Rubrik Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis/Bewerber 2020.

Hintergrund: Unter dem Motto „Mit gutem Beispiel voran. Für Harburg. Für alle. Für  heute und morgen“ ehrt die Bezirksversammlung Harburg seit 2013 jährlich Akteurinnen und Akteure, die sich für die Sicherung unserer natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen für heute und morgen im Bezirk Harburg engagieren. Eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gesellschaftsbereiche prämiert vorbildliche und zukunftsweisende Projekte. In einer feierlichen Veranstaltung mit Rahmenprogramm und Plakatausstellung werden alle Bewerberprojekte der Öffentlichkeit vorgestellt und die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner übergeben. Das bio-faire, vegan-vegetarische Catering nutzen die Teilnehmenden gerne zu Austausch und Vernetzungsgesprächen. Diesjähriger Sponsor ist erneut die Sparda-Bank Hamburg. Weitere Infos zum Nachhaltigkeitspreis finden Sie unter Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis und Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis/Allgemeines.

> Überblick Bewerberprofile 2020 mit Links zu den Einzelartikeln

Chris Baudy
NUN-Logo Bildungspartner für Nachhaltigkeit

 

 

 

 

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