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05.12.2020

Harburg heute, morgen, übermorgen (3): unartig.harburg

Vorab-Würdigung aller Bewerberprojekte zum 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis und Fortsetzung der Reihe zu Harburgs nachhaltiger Projektlandschaft

In der Reihe „Harburg heute, morgen, übermorgen“ stellt HARBURG21 alle 18 Projekte in alphabetischer Reihenfolge vor, die sich in der Zeit vom 14. September bis 19. Oktober 2020 für den 8. Harburger Nachhaltigkeitspreis beworben hatten. Der Grund für diese Vorab-Präsentation: das aktuelle Infektionsgeschehen, wodurch die für den 20. November geplante öffentliche Preisverleihung mit Nennung der Siegerprojekte und die Posterausstellung auf den 19. März 2021 verschoben werden musste.

In der letzten Woche präsentierten wir Elbdeich e.V. Heute kommen wir zum dritten Projektprofil, in dem die Kunst Dreh- und Angelpunkt für Veränderungen ist: unartig.harburg.

v.l.n.r.: Malis Pruns und Anna clarks (Selfie)„Wir sehen Potenziale in den Menschen und glauben, dass über die Kunst die spannendsten Begegnungen, Geschichten, Fragen und Wirklichkeiten entstehen können“, beschreibt Anna Clarks vom Hamburger Kunstkolletkiv frein ihre Motivation, ein Jugendmagazin für Harburg zu entwickeln – natürlich nicht alleine. Die Teilhabe der Zielgruppe steht ganz oben auf der Liste.

Frei(n) in Kooperation mit dem KulturWohnZimmer (KuWoZi) gibt in dem Lokal-Magazin „unartig.harburg“ das Wort an junge Leute aus Harburg. Sie erzählen ihre Geschichte, was sie umtreibt, was sie sich wünschen. Mit ihrer Stimme werden die schönen und schlechten Seiten Harburgs sichtbar. Ungeschminkt und, wie der Magazintitel verspricht, unartig. Denn (zu) brav ist auf Dauer auch (zu) langweilig und erreicht nichts und niemanden.

Das Magazin will Raum für Kreativität, echte Begegnung und gegenseitige Akzeptanz schaffen – zur Stärkung des Selbstwertgefühls und der Handlungsfähigkeit. Brücken sollen entstehen, innerhalb und zwischen den Generationen, für gemeinsame, zukunftsgerechte Veränderungen. 40 junge Menschen zwischen 18 und 33 Jahren finden in der ersten Ausgabe „stadt leben“ ihren künstlerischen Ausdruck: ob in Interviews, Stimmungsbildern aus dem Harburger Binnenhafen, Songtexten, Gedichten, Rapperträumen und vielem mehr.

Die Zeitschrift ist Ende Oktober erschienen, wurde auf 100 % Recyclingpapier gedruckt und liegt zur kostenlosen Mitnahme aus. Und die nächste Ausgabe? Soll kommen. Marlis Pruns, die zweite Redakteurin im unartigen Bunde, ist zuversichtlich „Wir wollen weiterhin tolle Geschichten erzählen und eine Plattform für Worte Gedanken und Meinungen bieten.“ Insgesamt ist dies ein integratives, umwelt- und sozialverträgliches Partizipationsprojekt, dessen zukünftige Wirtschaftlichkeit in Arbeit ist. Mehr zum Projekt unter https://freinart.de/  

Plakat unartig.harburgProjekt-Kurzinfo:
TRÄGER: freinart
TITEL: unartig.harburg
BEGINN: Oktober 2019
KOOPERATION: KulturWohnZimmer (KuWoZi Harburg)
THEMEN: Inklusion & Integration, Kunst & Kultur, Bild & Sprache
SDG: 11 (inklusive Städte)
NACHHALTIGKEITS-DIMENSIONEN /ASPEKTE: Soziale Gerechtigkeit, Partizipation, Ökologie, Wirtschaft

Im nächsten Projekt haben Schülerinnen und Schüler der Goethe Schule Harburg mitgewirkt. Eine alphetische Auflistung aller Bewerberinnen und Bewerber finden Sie in der Rubrik Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis/Bewerber 2020.

Hintergrund: Unter dem Motto „Mit gutem Beispiel voran. Für Harburg. Für alle. Für  heute und morgen“ ehrt die Bezirksversammlung Harburg seit 2013 jährlich Akteurinnen und Akteure, die sich für die Sicherung unserer natürlichen und sozialen Lebensgrundlagen für heute und morgen im Bezirk Harburg engagieren. Eine unabhängige Jury aus Vertreterinnen und Vertretern verschiedener Gesellschaftsbereiche prämiert vorbildliche und zukunftsweisende Projekte. In einer feierlichen Veranstaltung mit Rahmenprogramm und Plakatausstellung werden alle Bewerberprojekte der Öffentlichkeit vorgestellt und die Preise an die Gewinnerinnen und Gewinner übergeben. Das bio-faire, vegan-vegetarische Catering nutzen die Teilnehmenden gerne zu Austausch und Vernetzungsgesprächen. Diesjähriger Sponsor ist erneut die Sparda-Bank Hamburg. Weitere Infos zum Nachhaltigkeitspreis finden Sie unter Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis und Mitmachen/Nachhaltigkeitspreis/Allgemeines.

Chris Baudy
NUN-Logo Bildungspartner für Nachhaltigkeit

 

 

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