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Gestaltungskompetenz

Dieser Begriff wurde 1999 von den ErziehungswissenschaftlerInnen Gerhard de Haan und Dorothee Harenberg (am Institut Futur der Freien Universität Berlin) als ein zentrales Konzept der Bildung für nachhaltige Entwicklung vorgestellt. Er bezieht sich im Wesentlichen auf eine Reihe von Fähigkeiten, die es uns ermöglichen, mit den gegenwärtigen Herausforderungen wie Klimawandel, Umwelt- und Ressourcenschutz, soziale Ungerechtigkeit und vieles mehr zurecht zu kommen und die Zukunft dieser Erde verantwortungsbewusst und nachhaltig zu gestalten. Dieser Komplex umfasst im Wesentlichen vorausschauendes, interdisziplinäres und unabhängiges Denken und Handeln, die Fähigkeit zu reflektieren, zu motivieren, solidarisch zu sein, im Team zu agieren sowie an gesellschaftlichen Entscheidungsprozessen teilzunehmen (vgl. www.transfer-21.de). Bildung für nachhaltige Entwicklung will diese Getaltungskompetenz vermitteln, damit die Lernenden das Wechselspiel zwischen ökonomischen, ökologischen und sozialen Aspekten (er)kennen und ihr Wissen über die Bedingungen für eine globale generationsgerechte Entwicklung umsetzen können.

Gestaltungskompetenz teilt sich in zwölf Teilkompetenzen, die unter www.transfer-21.de nachgelesen werden können.

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cb

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