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Preisträger 2013

Am 13. November 2013 haben Thomas Völsch, Bezirksamtsleiter Harburg, und der Vorsitzende der Bezirksversammlung Harburg Manfred Schulz den ersten Harburger Nachhaltigkeitspreis in der Technischen Universität Hamburg-Harburg (TUHH) an drei Preisträger verliehen.

Alle Preisträger mit Thomas Völsch und Rolf de Vries (links) und Manfred Schulz (rechts) (Foto Gisela Baudy)

Der Preis ging mit je 500 Euro an die Blue Engineering AG an der TUHH, die Katholische Schule Harburg und die Staatliche Handelsschule mit Wirtschaftsgymnasium Harburg (H10). Eine unabhängige 6-köpfige Jury aus namhaften Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Verwaltung hatte am 22. Oktober 2013 aus den insgesamt 18 Bewerbern die drei Preisträger ausgewählt.

Den Preis erhielt die Blue Engineering AG der TUHH, eine Gruppe Studierender und Doktoranden, für ihr Projekt „Workshops und Vorträge zur ökologischen und sozialen Verantwortung im Ingenieursberuf“. Diese Arbeit soll die Hochschulöffentlichkeit und Interessierte für die Verantwortung des Ingenieurs sensibilisieren, indem sie ethisch-moralische und ökologische und soziale Fragestellungen in den Mittelpunkt stellt.

Die Katholische Schule Harburg bekam den Nachhaltigkeitspreis für das Projekt Wasserlabor KSH2O. Seit 2009 erforschen Hauptschülerinnen und -schüler im Wasserlabor die Gewässer ihrer Umgebung und übernehmen Verantwortung für diese. Das Wasserlabor plant zurzeit die Vitalisierung des Seevekanals vor dem Phoenix-Center. Dieser Abschnitt des Kanals ist prädestiniert, durch geeignete Maßnahmen das Gewässer als Lebensraum zu entwickeln. Zugleich können hier die jungen Forscherinnen und Forscher an der verbesserten öffentlichen Wahrnehmung des Kanals als Erlebnisraum und des Naturguts Wasser arbeiten. Damit partizipiert das Wasserlabor an dem Projekt Seevekanal 2021 des Bezirksamt Harburg.

Das ausgezeichnete Projekt der H10 Harburg heißt „Ein RUcK geht durch die H10!“ RUcK steht für gelebten Ressourcen-, Umwelt- und Klimaschutz in Unterricht und Schulleben. Konkreter Anlass war der große und verschwenderische Umgang mit Ressourcen an der Schule. Die H10 entwickelte mit allen Beteiligten ein längerfristig ausgerichtetes und zahlreiche Einzelaktivitäten umfassendes Schulprogramm zum Schutz von ökologischen Ressourcen, der natürlichen Umwelt und des globalen Klimas. Hierbei geht es insbesondere darum, nachhaltiges Handeln im Schulleben bei den Lernenden, Lehrkräften und der Verwaltung/Technik zu verankern. //

> Die Preisverleihung 2013 (Reportage mit Bildern)
> Bewerberliste

Text Chris Baudy, Foto Gisela Baudy

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