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13.12.2015

Nachfolgevertrag für Kyoto-Protokoll beschlossen

Die COP21 (21st Conference of the Parties) hat am 12. Dezember 2015 in Paris einen historischen Durchbruch gemeistert: 196 Staaten konnten sich auf der Klimakonferenz in Paris auf ein neues verbindliches und vor allem aber auch ambitioniertes Weltklimaabkommen einigen (Paris-Abkommen), das ab 2021 in Kraft tritt.

Das Abkommen löst das 1997 beschlossene Kyoto Protokoll zur Begrenzung der CO2-Emissionen ab. Mit Unterzeichnung des Klima-Abkommens verpflichten sich die Staaten, die Erderwärmung auf möglichst 1,5 Grad Celsius mit entsprechenden (Bildungs- und Transfer-) Maßnahmen zu begrenzen. Ferner sollen die Industriestaaten von 2020 bis 2025 jährlich 100 Milliarden US-Dollar den ärmeren Regionen für Klimaschutzmaßnahmen zur Verfügung stellen.

Das Paris-Abkommen muss noch in den Unterzeichnerländern ratifiziert werden. Außerdem erfordert die Umsetzung gewisse Nachbesserungen bei den nationalen und regionalen Klimaschutzplänen der einzelnen Länder. Bei Nicht-Erfüllung drohen allerdings keinerlei Vertragsstrafen. Details gibt es unter Deutschlandfunk. Lesen Sie auch die gemeinsame Presseerklärung der Stiftung 20, B.A.U.M. und Germanwatch und  die Stellungnahmen auf der Website des Nachhaltigkeitsrates. Der Originaltext steht hier.

Chris Baudy


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